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Wirtschaftspolitik in Europa

MS Europa steuern oder Schiffchen versenken? FES Perspektive, Juni 2011

Die Krise in der Währungsunion dauert an. Ihr war und ist mit dem zögerlichen Drehen an einzelnen Stellschrauben an Deck des Flaggschiffs Europa nicht beizukommen. Mit jeder Ad-hoc-Maßnahme nimmt das Schlingern auf dem Kurs der europäischen Integration zu; erste Unkenrufe prophezeien bereits das Stranden des EU-Projekts auf einer Sandbank. Daher ist ein Gang in die Maschinenräume, ist eine Neujustierung des Integrationsmotors unausweichlich. Doch der Bauplan hierfür darf und kann nicht einseitig den Interessen der deutschen Bundesregierung entsprechen. Da Schuldner- und Gläubigerländer im gleichen Boot sitzen, ist es nur auf solidarischem Wege wieder flott zu bekommen.

Publikationen: FES Perspektive


Anbieter: Friedrich-Ebert-Stiftung

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